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Regionales und überregionales networking

Im Zeitalter des Individualismus generiert „Networking“ die Vorteile der Gemeinschaft.

Hausgemeinden mit gemeinsamen Mahlzeiten als Gottesdienst entsprechen dem Gedanken des Individualismus, finden aber im Networking die Gemeinschaft, die den Separatismus verhindert, den Gemeinschaftsgedanken fördert und soziale Gruppen vereint.

Gemeinsame Lobpreisgottesdienste im Netzwerk einer Region erfüllen ein öffentliches Zeugnis, aber auch ein verbindendes „Happening“ der Teilnehmer. In größeren Abständen sind diese auf hoher kultureller Stufe ohne Stress möglich.

Das geistl. Wachstum und die regelmäßige Gemeinschaft findet in den einzelnen Hausgemeinden statt.

Eine gemeinsame Jungendarbeit führt ebenfalls zum Großgruppenerlebnis und ggf. auch zur Partnerfindung.

Die Hausgemeinden führen alle kirchlichen Handlungen selbst durch.

Sie sind also nicht als Ergänzung zur normalen Gemeinde gedacht.

Eine Ergänzung führt zu einem Zeitproblem im Alltag.

Wie viel Zeit ist neben Beruf und Familie für Gemeinde ohne Stress einzurichten?

Innerhalb der Hausgemeinde treffen sich homogene soziale Gruppen, so dass der Gottesdienst quasi ein Treffen mit Freunden ist. So entstehen Lebensgemeinschaften / Essgemeinschaften nach dem Prinzip des Vorlebens des Glaubens im Gegensatz zum „ex cathetra“ der meisten Gemeindeformen.

Gehen viele nicht jetzt schon lieber zu den Hauskreisen?

Nach Röm. 12 Vers 1 soll unser Leben unser vernünftiger Gottesdienst sein. Vorbild zählt! Lassen wir doch Menschen in unserem Haus und an unserem Tisch an unserem Leben teilnehmen.

Das ist entspannte Mission.

Sind denn das richtige Gemeinden?

Was ist denn eine richtige Gemeinde?

George Barna spricht – ganz herunter gebrochen in das Abstraktum – von Gemeinde als einer „Anhäufung von Christen“.

So einfach?

Gemeinde ist ein theologischer Begriff, der über die äußere organisatorische oder juristische Hülle erst einmal nichts aussagt.

Kirche / Gemeinde, griechisch "ekklesia" – "die Herausgerufenen", werden durch die Personen gebildet, die durch Ihre Hinwendung zu Jesus aus dieser Welt heraus ins Reich Gottes berufen wurden.

Ob die Kirche / Gemeinde eine Vereinsstruktur mit vielen Arbeitszweigen aufweist oder eine Tischgemeinschaft oder eine wie auch sonst geartete Lebensgemeinschaft ist, spielt also für den Gemeindebegriff keine Rolle.

Wo Christen verbindlich und regelmäßig zusammen sind, da ist Kirche, unabhängig davon, ob eine juristische Hülle (Verein, Körperschaft des öffentl. Rechts) vorliegt oder sie innerhalb privater Lebensvollzüge stattfindet.

Nicht die äußere Hülle bestimmt also den Gemeindebegriff.

Die äußere Hülle bestimmt aber den Ressourcenaufwand.

Siehe dazu das Kapitel Ressourcen.

Und: Gemeinde im privaten Umfeld ist einfach schön.

Jede HausGemeinde wird ihr eigenes Profil haben, wie auch jede Fam. Ihr eigenes Profil hat.

Muss denn ein Netzwerk unbedingt sein?

Wir können doch einfach „frei“ sein.

Wolfgang Simpson spricht von einer Apostolischen Linie, die in das Netzwerk hineinwirken muss – also einem modernen Paulus.

Der apostolische Dienst ist einer der 5  Dienstgaben Neuen Testament.

So kann Theologische Beratung im Rahmen der altkirchlichen Bekenntnisse und dem Kanon der Schrift stattfinden.

Aber auch Coaching und direkte Hilfe im Alltag der Gemeinde kann generiert werden, z.B. eine schwierige Beerdigung, die eine erfahrene Person durchführen sollte.

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Kontakt

Karl Jörg Möckel

Dipl. theol., Pastor

Karl Jörg Möckel realisiert das Projekt Netchurch.