Ein offener Widerstand gegen den Mainstream

"Mainstreamanpassung und Gemeindewirtschaft"



Warum dieses Thema hier im Blog einer Hausgemeindeseite? 

Wer die Hauptschaft des Mannes eher als theoretisch-philosophische Denkgrundlage ohne praktische Relevanz im Alltag sieht, wird mit dem derzeitigen Zeitgeist der praktischen Abschaffung dieser Hauptschaft nicht im Konflikt sein.


Wer diesbezüglich aber auch eine praktische Relevanz der #Hauptschaft des Mannes im Alltag anerkennt, wird es im derzeitigen Zeitgeist schwer haben, eine große Gemeinde zu finden, in der diese Meinung geteilt wird. 

Das hat "gemeinde-wirtschaftliche" Auswirkungen.

Da eine Gemeinde auch finanzierbar sein muss, passen sich viele Gemeinden offen, oder auch verdeckt, bewusst oder auch unbewusst, dem Mainstream an, um die nötige Anzahl von Mitgliedern für die "#Gemeindewirtschaft" erhalten zu können.

Da Hausgemeinden kein oder nur wenig Geld benötigen, hat man in diesen die Freiheit, auch Meinungen zu vertreten, die dem Zeitgeist widerstehen wollen.

Auch Hausgemeinden freuen sich über Wachstum, benötigen dieses aber nicht für ihre Finanzierung.


Ich denke nicht, dass alle Mitglieder in Hauskirchen die Meinung der auch praktischen Relevanz der Hauptschaft des Mannes im Alltag so teilen. Aber, in Hauskirchen wird man nicht gezwungen, ein großes theologisches Spektrum bis hinein in den theologischen Liberalismus zuzulassen, um genügend Finanzaufkommen für die Gemeindewirtschaft generieren zu können.


Dabei ist die Hauptschaft des Mannes nur ein beispielgebendes theologisches Thema bzgl. des Nachdenkens zum Thema "Mainstreamanpassung und Gemeindewirtschaft".

In einer Zeit zerfallender Familien, niedrigster Geburtenquoten, einer hohen Singlequote, einer hohen Quote Alleinerziehender und eines #Pflegenotstandes ist ein "Neues Nachdenken" über die Definition von Geschlechterrollen allerdings angeraten, vielleicht sogar bald "not-wendig".


http://www.factfish.com/de/statistik/geburtenrate

#Geburtenrate

Deutschland ist auf dem drittletzten Platz von 195 Ländern weltweit. Gezählt sind die Geburten pro 1000 Einwohnern.



368.000 Einträge zum Wort #"Pflegenotstand"




Wer sich auf dieses Thema weiter einlassen möchte, möge bitte unten weiterlesen!


Die Hauptschaft des Mannes ist in der Bibel nicht nur ein Nebenthema wie der zurückgelassene

Mantel des Paulus, den Timotheus bitte mitbringen sollte (2.Tim. 4,13).


Nachfolgend eine Auflistung der für dieses Thema relevanten Bibelstellen. Sie dient einfach der Darstellung der Menge.

Diese Bibelstellen einfach "auszuschalten" veränderte das Verständnis der Bibel als Wort Gottes.

Wir sind als Christen gehalten: »Nicht über das hinausgehen, was geschrieben steht! « 

1.Kor.4,6

"Brüder und Schwestern, ich habe von Apollos und mir gesprochen. An unserem Beispiel wollte ich euch zeigen, was der Grundsatz bedeutet: »Nicht über das hinausgehen, was geschrieben steht! « Niemand soll sich wichtigmachen und den von ihm bevorzugten Lehrer gegen den eines anderen ausspielen."


Titus 2, 4 - 5

" und die jungen Frauen anhalten, daß sie ihre Männer lieben, ihre Kinder lieben, besonnen seien, keusch, häuslich, gütig, und sich ihren Männern unterordnen, damit nicht das Wort Gottes verlästert werde."



Eph. 5, 21 - 25    Die christliche Ehe

„Ordnet euch einander unter; so ehrt ihr Christus.

Ihr Frauen, ordnet euch euren Männern unter, so wie ihr euch dem Herrn unterordnet. Denn wie Christus als Haupt für seine Gemeinde verantwortlich ist, die er erlöst hat, so ist auch der Mann für seine Frau verantwortlich. Und wie sich die Gemeinde Christus unterordnet, so sollen sich auch die Frauen in allem ihren Männern unterordnen.

[1] Es ist eine theologische Begründung, keine zeitgeschichtliche.


Ihr Männer, liebt eure Frauen so, wie Christus seine Gemeinde liebt, für die er sein Leben gab,“

[2] Das Männer ihre Frauen lieben sollen, hebt die Unterordnung der Frau dabei nicht auf. Im Alltag wird diese Bibelstelle oft zitiert, um die Hauptschaft des Mannes abzuschwächen.




Kol. 3, 18-19

"Ihr Frauen, ordnet euch euren Männern unter. So erwartet es Christus, der Herr, von euch. Ihr Männer, liebt eure Frauen und kränkt sie nicht."




1.Petrus 3,1   Mann und Frau in der Ehe

"Ihr Frauen, ordnet euch euren Männern unter! Auch ohne viele Worte sollt ihr allein durch euer Vorbild eure Männer für Christus gewinnen , wenn sie bisher nicht auf seine Botschaft hören wollten."

[3] Die Unterordnung galt / gilt also auch unter einen nichtchristlichen Mann, d.h. die "Schöpfungsordnung Gottes" gilt auch für Nichtchristen.



1. Petrus 3, 5 - 7 

"So haben sich auch die gläubigen Frauen zur Zeit unserer Vorfahren geschmückt: Sie setzten ihre ganze Hoffnung auf Gott und ordneten sich ihren Männern unter. Sara vertraute sich Abrahams Führung an und nannte ihn ihren Herrn. Ihr könnt euch als ihre Töchter betrachten, wenn ihr wie Sara das Gute tut und euch durch nichts davon abbringen lasst.

Ihr Männer, nehmt Rücksicht auf eure Frauen, so wie sie es als die Schwächeren brauchen; achtet und ehrt sie. Vergesst nicht, dass Gott in seiner Gnade allen das ewige Leben schenkt, Männern wie Frauen. Nichts soll zwischen euch stehen, das euch am Beten hindert."



Genesis 2,18

"Und Gott der HERR sprach: Es ist nicht gut, daß der Mensch allein sei; ich will ihm eine Gehilfin [4] machen, die um ihn sei."

[4] "Gehilfin": Hebr.: Jezer – eine Hilfe    Auch: jemandem beistehen, helfen, bei einer Arbeit helfen, einem Unglücklichen helfen



1.Kor. 11,9 

"Der Mann wurde auch nicht für die Frau geschaffen, sondern die Frau für den Mann."



Gen. 3, 16

"Und zur Frau sprach er: Ich will dir viel Mühsal schaffen, wenn du schwanger wirst; unter Mühen sollst du Kinder gebären. Und dein Verlangen soll nach deinem Mann sein, aber er soll dein Herr sein."



1. Tim. 2,11 – 15

"Die Frau soll lernen, sich in der Gemeinde unterzuordnen und still zuzuhören. Einer Frau erlaube ich nicht, öffentlich zu lehren oder sich über den Mann zu erheben. [5] Sie soll vielmehr still und zurückhaltend sein. Denn Gott hat zuerst Adam geschaffen, den Mann, und danach Eva, die Frau. [6] Außerdem ließ sich nicht Adam von der Schlange verführen, sondern Eva. Sie hat Gottes Gebot übertreten. Doch auch sie wird gerettet werden, wenn sie ihre Aufgabe als Frau und Mutter [7] erfüllt, vorausgesetzt, sie vertraut auf Gott, bleibt in seiner Liebe und tut besonnen seinen Willen."


[5] Es geht also nicht nur um die Unterordnung unter den eigenen Mann.

[6] Das ist eine theologische Begründung, keine Begründung mit der Sitte der Zeit.

[7] Starke Hervorhebung der Wichtigkeit der Familien-Arbeit.



1. Kor. 14,33 – 38

"Denn Gott will keine Unordnung, er will Frieden.

Wie in allen Gemeinden sollen auch bei euch die Frauen in den Gottesdiensten schweigen und dort nicht das Wort ergreifen. Stattdessen sollen sie sich unterordnen, wie es schon das Gesetz vorschreibt. Wenn sie etwas wissen wollen, können sie zu Hause ihren Mann fragen. Denn es gehört sich nicht, dass Frauen in der Gemeinde das Wort führen.

Ihr seid anderer Meinung? Bildet ihr euch etwa ein, Gottes Botschaft sei von euch in die Welt ausgegangen? Oder glaubt ihr, die Einzigen zu sein, die sie gehört haben? Wenn einer meint, Gott rede durch ihn oder er sei von Gottes Geist erfüllt, dann muss er auch erkennen, dass alles, was ich hier anordne, dem Willen des Herrn entspricht. Wer das aber nicht erkennt, den kennt auch Gott nicht."


[8] Die Verse 36 bis 38 zeigen deutlich auf, dass man die Unterordnung der Frau nicht als nebensächliche Kleinigkeit ansah, im Gegenteil, man achtete auf die Durchsetzung.



1. Kor. 11, 2 – 16   Vom Verhalten der Frauen beim Gottesdienst

"Ich muss euch dafür loben, dass ihr immer an mich denkt und die Anweisungen befolgt, die ich euch weitergegeben habe. Ich muss euch aber auch noch dies sagen: Jeder Mann ist unmittelbar Christus unterstellt, die Frau aber dem Mann; und Christus ist Gott unterstellt. ..........    denn der Mann ist das Abbild Gottes und spiegelt die Herrlichkeit Gottes wider. In der Frau spiegelt sich die Herrlichkeit des Mannes. Der Mann wurde nicht aus der Frau geschaffen, sondern die Frau aus dem Mann. Der Mann wurde auch nicht für die Frau geschaffen, wohl aber die Frau für den Mann. Deshalb muss die Frau ein Zeichen der Unterordnung und zugleich der Bevollmächtigung auf dem Kopf tragen. Damit genügt sie der Ordnung, über die die Engel wachen. Vor dem Herrn gibt es jedoch die Frau nicht ohne den Mann und den Mann nicht ohne die Frau. Zwar wurde die Frau aus dem Mann geschaffen; aber der Mann wird von der Frau geboren. Und beide kommen von Gott, der alles geschaffen hat. Urteilt selbst: Gehört es sich für eine Frau, im Gottesdienst ein Gebet zu sprechen, ohne dass sie eine Kopfbedeckung trägt? .......  Falls aber jemand mit mir darüber streiten möchte, kann ich nur eines sagen: Weder ich noch die Gemeinden Gottes kennen eine andere Sitte im Gottesdienst."



Titus 2, 4-5   Über die alten Frauen

"So können sie die jungen Frauen dazu anleiten, dass sie ihre Männer und Kinder lieben, 5 besonnen und anständig sind, ihren Haushalt gut versorgen, sich liebevoll und gütig verhalten und sich ihren Männern unterordnen, damit Gottes Botschaft durch sie nicht in Verruf gerät."


Kann es Erweckung geben in unserem Land, wenn wir systematisch, kontinuierlich und sogar pro-aktiv die Botschaft Gottes durch falsches Geschlechterverständnis in Verruf geraten lassen?



Gen. 3, 9-10  Nach dem Essen der verbotenen Frucht vom Baum der Erkenntnis

"Aber Gott rief:» Adam , wo bist du? « Adam antwortete: »Ich hörte dich im Garten und hatte Angst, weil ich nackt bin. Darum habe ich mich versteckt. «"

Gott zieht den Mann zur Rechenschaft, obwohl die Frau von der Schlange verführt wurde und ihren Mann daraufhin verführte.



Eph. 5, 28 - 33

"Darum sollen auch die Männer ihre Frauen lieben wie ihren eigenen Körper. Wer nun seine Frau liebt, der liebt sich selbst. Niemand hasst doch seinen eigenen Körper. Vielmehr hegt und pflegt er ihn. So sorgt auch Christus für seine Gemeinde; denn wir sind Glieder seines Leibes. Erinnert euch an das Wort: »Ein Mann verlässt seine Eltern und verbindet sich so eng mit seiner Frau, dass die beiden eins sind mit Leib und Seele. « Das ist ein großes Geheimnis. Ich deute dieses Wort auf die Verbindung zwischen Christus und seiner Gemeinde. Es gilt aber auch für euch: Ein Mann soll seine Frau so lieben wie sich selbst. Und die Frau soll ihren Mann achten." 



Facit:

Wer alle diese Bibelstellen für nicht mehr gültig betrachtet, kann nicht mehr einfach sagen, die Bibel ist das Wort Gottes.

Er könnte nur noch sagen, die Bibel enthält das Wort Gottes.

Das klingt nach einer Lösung. Es ist aber keine.

Wer entscheidet dann, was innerhalb der Bibel das Wort Gottes ist und welche Worte nicht mehr.

Die Entscheidung läge dann beim Menschen.

Ein „sola scriptura“ („allein aus der Schrift heraus“ nach Martin Luther) wäre nicht mehr gegeben. Der Mensch entschiede dann, was der Wille Gottes ist und was nicht. Die Schrift wäre also nicht mehr der Maßstab für unser Handeln, sondern die menschliche Vernunft.


„Sollte Gott gesagt haben?“ fragte die Schlange im Garten Eden. Gen. 3, 1a


Wie soll Gott Erweckung schenken, uns aus einer dekadenten Gesellschaft herausführen, wenn wir sein Wort nicht ernst nehmen?

Letztendlich geht es um unser Schriftverständnis / unser Bibelverständnis.

„Wir dürfen unsere Bibel nicht unserer Zeit angleichen. Bevor wir damit fertig sind, werden wir mit Gottes Gnade unsere Zeit der Bibel angleichen.“ Prediger Spurgeon


Nachwort:


Gal. 3, 26 - 28

"Denn durch den Glauben an Jesus Christus seid ihr nun alle zu Kindern Gottes geworden. Ihr gehört zu Christus, weil ihr auf seinen Namen getauft seid. Jetzt ist es nicht mehr wichtig, ob ihr Juden oder Griechen, Sklaven oder Freie, Männer oder Frauen seid: In Christus seid ihr alle eins."


Ja, bzgl. unserer Erlösung durch Jesus Christus sind wir alle Menschen vor Gott gleichgestellt. Das hebt aber die Schöpfungsordnung Gottes für den irdischen Alltag nicht auf. Der Bäckergeselle ist dem Bäckermeister trotzdem untergeordnet, weil so das System einer funktionierenden Bäckerei aufgebaut ist.

Zitat Prof. Friedhelm Jung: „Die Gleichstellung aller vor Gott bedeutet aber nicht, dass in die Schöpfung hineingelegte oder innerhalb der menschlichen Gesellschaft entstandene soziale Unterschiede plötzlich aufgehoben wären. Deshalb sind auch die durch Christus erlösten Frauen weiterhin zur Unterordnung unter die Männer aufgerufen (vgl. Eph. 5,22-24.33; Kol. 3,18; 1 Petr. 3,1ff.), die Kinder sind zum Gehorsam gegenüber den Eltern verpflichtet (vgl. Eph. 6,1ff. Kol. 3,20) und die Sklaven sollen ihren Herren selbst dann gehorchen, wenn diese auch Christen geworden sind (vgl. Eph. 6,5ff.; Kol 3,22ff.).


Folgendes Bild zeigt die oben erwähnten Bibelstellen nacheinander ausgedruckt.

So kann man die reine Menge gut sehen. Es sind knapp 4,5 Din A4 Seiten.

Letztlich geht es um unser Bibelverständnis.


Man möge mir zumindest die Meinungsfreiheit zugestehen, 

vielleicht aber auch mehr!


Euer / Ihr Karl Möckel


12. Sept. 2018, Karl J. Möckel, Dipl. theol.







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